Dienstag, 30. November 2010
Sonntag, 21. November 2010
Traum
Ich klemme zwei große Herzluftballons unter meine Arme und fliege über ein Feld. Sehr hoch; doch ich freue mich.
Das Haus und der Garten sind komplett mit einem feinmaschigen Netz umgeben.
Sie will mir etwas zeigen; ich sitze in ihrem Zimmer auf der Toilette und das Klopapier fehlt. Sie reicht es mir vom Rechner aus. Doch ich benutze ein Mikrofasertuch. Es war hellblau.
Der Kopf meiner Katze liegt auf dem Küchentisch, sie starrt mich an.
Dienstag, 16. November 2010
Donnerstag, 11. November 2010
Freitag, 5. November 2010
Traum
Donnerstag, 4. November 2010
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Sonntag, 24. Oktober 2010
Samstag, 23. Oktober 2010
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Sonntag, 17. Oktober 2010
Traum
Samstag, 16. Oktober 2010
Freitag, 15. Oktober 2010
Montag, 4. Oktober 2010
Traum
Mittwoch, 22. September 2010
Mittwoch, 15. September 2010
Traum
Montag, 13. September 2010
Traum
Dienstag, 7. September 2010
Traum
Montag, 6. September 2010
Samstag, 4. September 2010
Traum
Montag, 30. August 2010
Zustand
Samstag, 28. August 2010
Sonntag, 22. August 2010
Freitag, 20. August 2010
Mittwoch, 18. August 2010
Montag, 16. August 2010
Sonntag, 15. August 2010
Traum
Freitag, 13. August 2010
Traum
Dienstag, 3. August 2010
Traum/Zustand
Traum
Sonntag, 1. August 2010
Montag, 26. Juli 2010
Traum
Mittwoch, 21. Juli 2010
Traum
Mittwoch, 7. Juli 2010
Dienstag, 6. Juli 2010
2257
eins: was ist morgen?
ich: was soll morgen sein?
zwei: gegenfragen sind nicht erlaubt.
eins: was ist also morgen?
ich: was soll denn morgen schon anders sein als heute?
zwei: gegenfragen sind nicht erlaubt.
ich: morgen ist wie heute, nur heißt es heute morgen, morgen heißt es heute.
eins: ist morgen heller als heute?
ich: nein. es wird schwärzer. jeder tag beginnt in grau – niemals ein helles grau – doch wird er schnell dunkeler, schwarz. immer ein bisschen dunkleres grau, manchmal auch schwarz schon früh am morgen.
eins: würden sie gerne die sonne sehen?
ich: ja, sehr gern.
zwei: sie wissen, dass das einem suizid gleichkommt!
eins und ich: ja.
zwei: euthanasie war früher verboten.
eins und ich lachen.
zwei lacht auch.
zwei: es ist zeit für ihre medikamente.
ich nicke und schlucke glück.
unendliches.
Montag, 5. Juli 2010
Sonntag, 4. Juli 2010
Dienstag, 29. Juni 2010
Montag, 28. Juni 2010
Sonntag, 27. Juni 2010
Traum
Ich liege ihm gegenüber und trete ihm so fest ich kann zwischen die Beine; fühle wie etwas platzt; mache immer weiter bis jegliche Kraft verzehrt und ich einfach nur noch daliege.
Er beugt sich über mich, lacht, und sagt, dass er jetzt wohl keine Kinder mehr zeugen, aber immer noch Frauen töten könne.
Dienstag, 22. Juni 2010
Traum
Freiheit.
Ich unterhalte mich mit Menschen. Sie sind aus Stein und haben große steinerne Flügel.
Ich bin auf einer Ausstellung. Mir fällt auf, dass ich noch meine rote Schlafhose trage. Ich tue so als sei es cool und extra und fülle mit verschiedenen Stiften Fragebögen aus.
Dienstag, 15. Juni 2010
Samstag, 12. Juni 2010
Traum
Ein 5-stöckiger, sehr dunkler, dreckiger Zug fährt ein. Nur ganz oben sind milchige Fenster. Ich springe mit meinen Taschen ganz unten auf eine offene Fläche auf. Dann stehe ich wieder am Gleis und eine Freundin ist plötzlich an meiner Stelle auf dem Zug. Eine regungslose, blonde Frau steht ernst neben ihr. Der Zug rollt. Ich sehe wie die Frau meiner Freundin mit einer Stange auf den Kopf schlägt, immer wieder, sie wehrt sich nicht. Weder höre ich das Dumpfe, noch sie meine verzweifelten Schreie.
Ich bin in einem fabrikähnlichen Haus und muss in den 16. Stock. Da ich Aufzüge nicht gerne mag, nehme ich die Treppe. Nach ein paar Stockwerken werden die Decken jedoch immer niedriger, bis es schließlich keine Stufen mehr gibt, ich in Beton ende. Also gehe ich doch zum Fahrstuhl. Dort drin steht ein Mann in Uniform und zwei kleine asiatische Mädchen. Sie gucken mich nicht an, er möchte mein Visum für die Fahrt. Ich wühle in meiner viel zu großen Tasche, ich bin mir sicher, dass es darin ist.
Ich fahre Zug und halte meinen Kopf zum Fenster hinaus.
Er reißt ab.
Ich sehe meinen kopflosen Körper langsam in das Abteil zurücksinken.
Mittwoch, 9. Juni 2010
Dienstag, 8. Juni 2010
Montag, 7. Juni 2010
Freitag, 4. Juni 2010
Donnerstag, 3. Juni 2010
Traum
Dienstag, 1. Juni 2010
Montag, 31. Mai 2010
Traum
Sonntag, 30. Mai 2010
Traum
Freitag, 28. Mai 2010
Montag, 24. Mai 2010
Traum
Freitag, 21. Mai 2010
Zustand
Der Sinn verirrte sich im frisch erbrochenen Leichensaft.
Der Sinn verirrte sich in frisch erbrochenem Leichensaft.
Dienstag, 18. Mai 2010
Traum
Montag, 17. Mai 2010
Zustand
- hello
- i dunno what to say
i can say nothin by the way
@today
i have to clean up my vagina.
yes u have little bitch:
- go home motherfucker
- go home @done
@but
leave the dirt out there.
Traum
Traum
Donnerstag, 13. Mai 2010
Traum
Traum
Freitag, 7. Mai 2010
Realitätsverknüpfung
Mittwoch, 5. Mai 2010
Zustand
Satz
Dienstag, 4. Mai 2010
Traum
Montag, 3. Mai 2010
Zustand
Ein Sinn.
Es gab nie einen.
Es gibt keinen.
Es wird niemals einen geben.
Das Nichts.
Nur das Nichts gibt es.
Hier; immer. Allgegenwärtig
umgibt es mich; ich bin es.
Ein Glaube.
Ich glaube nicht nichts;
nur an das Nichts;
doch auch wenn ich selbst es bin, niemals an mich.
Traum
Traum
Dienstag, 20. April 2010
Montag, 19. April 2010
Traum
Freitag, 16. April 2010
Dienstag, 13. April 2010
Traum
Samstag, 10. April 2010
Dienstag, 6. April 2010
Zustand
Samstag, 3. April 2010
Zustand
Freitag, 2. April 2010
Traum
Sonntag, 28. März 2010
Traum
Montag, 22. März 2010
Erschreckend
zustand
es kann nicht sein, dass ich nur freude empfinde, wenn ich materielles kaufe. der akt des kaufens macht mich glücklich, etwas mein zu nennen, so als sei es freiwillig meins geworden, als habe es eine seele. ich benutze die falsche zeitform. machte. es machte mich glücklich etwas zu kaufen, etwas haben zu wollen, etwas zu besitzen. nun kaufe ich etwas, sehe es an, es ist wertlos, es ist keine glücksmaschine; das geld ist weg. was brauche ich was ich habe? ich kaufte ein reh. es ist alt und es kauften schon mindestens zwei menschen vor mir. ich bin also ein drittklasse-käufer. es wird sich denken, dass es nicht wertvoll ist, nicht liebenswert genug, da es von einem zum nächsten und wieder zum nächsten getragen, verkauft, weggestellt wird. man sieht es an und weiß, dass es das auch weiß. ich mag die trauer in seinem sein. was wäre ich ohne die existenz der trauer? nein, ich hatte eine ganz schöne kindheit. sehr viele aus der generation meiner großeltern können das nicht behaupten. ich habe ein reh, es ist sicher halb so alt wie meine großmutter alt wäre, wäre sie noch da. in 2 tagen ist sie ein jahr tot. sie starb ohne mich noch einmal gesehen zu haben. sie ist weg. ich habe das reh. ich habe etwas was ich eigentlich nicht brauche und das was ich eigentlich brauche habe ich das? ich weiß, dass es das Ich ist was ich brauche, ein anderes Ich vielleicht, aber doch meins, ich suche es, aber ich kann es nicht finden, ich finde immer nur das eine, es ist dunkel. es wollte nicht, dass ich es finde, aber nun ist es zu spät. ich hätte es in seinem loch lassen sollen, aber nun sitze ich mit darin und gucke hoch, sehe aber keinen himmel, weil es keinen gibt. es geht nur tiefer, dunkler, aber ich halte mich an der wand fest, ich rutsche manchmal etwas ab, aber manchmal klettere ich auch kleine zentimeter hinauf und tu so als gäbe es dort oben etwas helles, das heller ist als mein hell hier. dabei ist das hell schön. es lächelt mich morgens mit dem hellen blau an. es sagt nicht viel, doch sagt es oft das richtige. ich denke wieder an "es gibt nichts richtiges im falschen" und glaube langsam, dass es stimmt.
Traum
Samstag, 20. März 2010
Toleranzgrenzen
Traum
Dienstag, 16. März 2010
Traum
Sonntag, 14. März 2010
Traum
Stagnation
Samstag, 13. März 2010
Traum/Realität
gehört.
Freitag, 12. März 2010
googletranslate
Realität
Realität
Sonntag, 7. März 2010
Sie kocht Eier.
Donnerstag, 4. März 2010
Montag, 1. März 2010
Traum
Ich fahre durch gelbe Räume.
Sie liegen hintereinander.
Endlos.
Jeder Raum ist gleich, keiner hat Türen; fahre durch die Wände, ohne sie zu zerstören.
Ich werde immer schneller, kann nicht anhalten; eine Frau schreit, ich solle in die untere rechte Ecke der jeweiligen Räume sehen; sehe immer größer werdende Löcher, als würde ein Tier sich von Raum zu Raum fressen und dabei wachsen.
Sie fängt an hysterisch zu werden und schreit, dass etwas Schreckliches passieren wird. Wir können nicht stoppen.
Hinter jeder Wand erwarte ich das Angekündigte.
Panik, Erlösung, Panik, Erlösung, …
Nun stehen Menschen in den Räumen.
Sie starren mich an, bewegunglos.
Mir wird kalt.
Schreie sie an, zerre an ihren harten Körpern,
doch sie wollen nicht auf mich hören.
Ich weiß, dass sie mich hören können.
Ich will, dass es aufhört.
Es werden immer mehr.
Ich soll werden wie sie.
Weigere mich,
möchte weglaufen.
Panik wellt.
Er möchte im Brunnen schlafen.
Er ist unangenehm
wie der Brunnen.
Dunkel und nass, tief und schwarz.
Er möchte Salz mitnehmen.
Montag, 22. Februar 2010
Samstag, 20. Februar 2010
geknetete Feststellung
Donnerstag, 18. Februar 2010
Montag, 15. Februar 2010
Montag, 8. Februar 2010
Sonntag, 7. Februar 2010
Samstag, 6. Februar 2010
Freitag, 29. Januar 2010
Traum
Mittwoch, 27. Januar 2010
Zustandsfund vom Erstensechsten09
Es ist ohne Titel.
Noch.
Als ob es jemals einen bekäme!
Was ist »es« überhaupt?
Als ob ich dies jemals wüßte!
Welch Überheblichkeit meinerseits!
Ich könnte damit beginnen zu notieren, was ich gerade in diesem Moment zu wissen meine.
Ich weiß, dass die Sonne nicht mehr auf meiner Hemisphäre herumstrahlt, mich immer wieder verlässt, sie muss. Wie geregelt ihr Leben; wie langweilig es scheint. Aber sie ist nicht allein damit. Meine Tür, nein, sie ist zu. Der Augenwinkel täuschte. Mein Fenster ist aber auf. Ich habe eine Phobie was das Aufsein von Fenstern ohne Sonne draußen, mit Licht im Inneren Dieser Satz hat kein Ende Ich weiß aber was ich meine. Das Licht ist also demnach aus. Ich bin allein. So gern gerade. Sehe die Scherenschnitte der Pflanzen auf meinem Fensterbrett und die der Bäume in der Wirklichkeit. Eine einsame Wolke schwebt, rosa angehaucht, heiligenscheinartig über der Rotbuche, welche ich als Kind als mein Baum bezeichnete. Ich ritzte meinen Namen in den dicken Stamm. Man kann es heute nicht mehr sehen. Ich tanzte um ihn herum, kletterte bis zu den dünnsten Ästen und brachte so alle, in der Krone sitzend, um den Verstand. Ängstlich, im Wind schaukelnd, frei. Die Wolke ist nicht mehr zu sehen. Was sie wohl nun tut, wenn sie keiner mehr sehen kann.
Mein Kopf platzt.
Wohin mit all dem?
Richtig, aufschreiben, was ich denke zu wissen. Ich weiß, dass ich ein Konstrukt aus Fleisch bin, welches die erstaunliche Fähigkeit des Denkens sein Eigen nennt. Reicht das nicht? Wozu all diese »Wer bin ich«-Geschichten. Wie anstrengend sie sind. Wie unnötig. Mein Hund kratzt sich, höre sein Halsband rhythmisch klingen. Nein, es war doch ein Vogel. Er bellt. Vergessen, dass die Türe geschlossen ist. Trotz dieser Tatsache habe ich das Gefühl dem Flur und so den Menschen im Haus näher zu sein. Es ist doch nur Holz.
Alle Filme, die ich heute begann, langweilten mich derart, dass ich sie nach halbstündigem Konsum auswarf.
Ich wäre gern woanders. Aber bin ich dann woanders, möchte ich wieder woanders sein. Und irgendwann möchte ich da sein wo ich hingehöre.
Oft stelle ich mir vor, bevorzugt wenn ich im Gras sitze, wie eine kleine blutleere Zecke auf mein nacktes Bein krabbelt, immer weiter hoch, noch weiter, warm und feucht, wohlfühlend, anfängt an mir zu saugen. Dann hat mein kleines Muttermal einen Freund und ist nicht mehr so allein. Die Zecke hat sicherlich viel zu erzählen, mehr als das Mal. Obwohl, das Mal. Gut, dass ich seine Sprache nicht verstehe.
Die Wolke hat sich sicher ausgezogen. Nein, wahrscheinlich nicht.
Um dem Platzen kurzweilig zu entkommen, werde ich das Notierte anderer lesen und neidisch ob deren Wortkunst werden. Hoffentlich.
Dienstag, 26. Januar 2010
Sonntag, 24. Januar 2010
Montag, 18. Januar 2010
Traum
Samstag, 16. Januar 2010
Freitag, 15. Januar 2010
Samstag, 9. Januar 2010
Donnerstag, 7. Januar 2010
Dienstag, 5. Januar 2010
Nachteinsicht
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Traum
Samstag, 26. Dezember 2009
Traum
Traum
Samstag, 19. Dezember 2009
Ich bin ein Kind
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Teilrealität #100
grundsätzlich.
endlich sind alle menschen aus diesem haus. es dauerte lange bis sie ihre körper aus dem rauch geschoben und in die dunkle winterluft verfrachteten; auf ihre räder. sie strampeln nun gen grausame musik, um dort noch mehr zu trinken, noch mehr zu rauchen, dem delirium näher zu kommen.
Darauf habe ich grundsätzlich heute keine lust. Die Menschen waren eh alle hässlich. Es lohnt sich nicht mit ihnen zu gehen, um dort festzustellen niemandem attraktives, trotz noch mehr alkohol, zu begegnen. ich bin auch in holland. ich erwarte sowas erst gar nicht. bin gern hier allein. es ist ruhig.
gerade noch schrien die menschen der anderen grausamen musik zum trotz laut herum und rauchten sich nebelig, vielleicht um die gesichter und dicken leiber der anderen zu verschleiern, um sie nicht ansehen zu müssen. die kimmen, die rollen und falten, die wülste unter, oder gar leider über, dem t-shirt. sie sind nun alle weg. ich wohne hier nicht, ich schlafe hier nur. gerade sagte sie, mich auf die wange küssend, dass sie mich lieb habe und sie sich sehr freue, dass ich so spontan einfach vorbeigekommen bin. ja, darüber bin ich doch viel froher noch als du, dachte ich. ich wollte das meer sehn und ich sah das mehr. ich wollte auch sie sehen, und so sah ich sie. leider redeten wir nicht über das; das warum ich das meer sehen wollte, so dringend. leider umgingen wir das thema ganz. wir redeten bei kaffee und kuchen backend, bei joint und bier, bei wein und likör, beim einkaufen und beim kochen, beim laufen und sitzen und liegen, nein da redeten wir über belangloses. nur ein einziges mal, es war auf der insel, auf die wir wegen mir fuhren, saßen wir in einem restaurant, wir waren unerwünscht, da wir jung und geldlos erscheinen und es auch sind, und du fragtest mich, ob es mir gerade gut ginge oder wie es mir gerade ginge. ich entging der frage. so wie ich es immer tue in letzter zeit. ich antworte einfach nicht und wechsel das thema. ich habe nicht das gefühl, dass es jemand merkt. ich kann nur leider so schlecht lügen.
meine hände kribbeln, ich überlege, ob ich den restjoint, der unten in der dreckigen küche noch in seinem becher liegt, zu ende rauchen und so dem tod übergeben sollte. aber ob es mir danach besser oder schlechter geht, ich wage gar nicht darüber nachzudenken, ich sollte es einfach sein lassen. ich sollte auch die maske in meinem gesicht aus creme und schminke drauf lassen und dem schlaf vortäuschen, ich sei glücklich und schön. und jung. ja jung bin ich. vierundzwanzig.
gute nacht.




























