Samstag, 12. Juni 2010

Traum

Es ist ziemlich dunkel; voller Smog; ein Bahnhof.
Ein 5-stöckiger, sehr dunkler, dreckiger Zug fährt ein. Nur ganz oben sind milchige Fenster. Ich springe mit meinen Taschen ganz unten auf eine offene Fläche auf. Dann stehe ich wieder am Gleis und eine Freundin ist plötzlich an meiner Stelle auf dem Zug. Eine regungslose, blonde Frau steht ernst neben ihr. Der Zug rollt. Ich sehe wie die Frau meiner Freundin mit einer Stange auf den Kopf schlägt, immer wieder, sie wehrt sich nicht. Weder höre ich das Dumpfe, noch sie meine verzweifelten Schreie.

Ich bin in einem fabrikähnlichen Haus und muss in den 16. Stock. Da ich Aufzüge nicht gerne mag, nehme ich die Treppe. Nach ein paar Stockwerken werden die Decken jedoch immer niedriger, bis es schließlich keine Stufen mehr gibt, ich in Beton ende. Also gehe ich doch zum Fahrstuhl. Dort drin steht ein Mann in Uniform und zwei kleine asiatische Mädchen. Sie gucken mich nicht an, er möchte mein Visum für die Fahrt. Ich wühle in meiner viel zu großen Tasche, ich bin mir sicher, dass es darin ist.

Ich fahre Zug und halte meinen Kopf zum Fenster hinaus.
Er reißt ab.
Ich sehe meinen kopflosen Körper langsam in das Abteil zurücksinken.

Keine Kommentare: