Immer wieder sage ich zu dir, dass ich denke zu sterben, dass ich hinunterfallen und sterben werde.
Die Show ist im vollen Gange, die Höhe lässt uns schwanken.
Panischer Schwindel klebt an mir, hüllt mich in dumpfe Angstwatte. Immer wieder sehe ich mich auf dem Grund. Nach langsamer Drehung, an der windigen Konstruktion festkrallend, schließe ich die Augen.
Mittwoch, 30. November 2011
Samstag, 19. November 2011
Traum
Ob des Unwohlseins öffne ich die Augen.
Der blanke Himmel starrt mir entgegen, beregnet ruhig meinen Körper.
Drehe mich um; es hört nicht auf.
Auf mein Bett geklettert, repariert er das Dach.
Dicke Menschen in tiefen Autos bleiben im Sand stecken.
Ich sollte beim Schieben helfen, doch gucke ich nur zu, wie das Beige ihrer nackten Bäuche im Schlamm verschmilzt.
Samstag, 29. Oktober 2011
Traum
Der kleine, blonde Junge, vielleicht ist er fünf, geht in den Wald und saugt das kauernde Mädchen zu sich heran. Obwohl die Distanz sehr groß, ist sie in Sekunden bei ihm, weiß nicht wie ihr geschieht, schon ist sie zerborsten und tot.
Allein ich beobachtete.
Der Junge plötzlich neben mir, strahlt mich an, die Augen wasserblau, unendlich tief.
Ich höre mich schreien: »GOTT IST TOT!«
Da lacht er nur, rennt weiter;
hinter ihm her, packe ich ihn, reiße ihn in Stücke.
Doch er entkam, ich halte nur die leere Hülle in den Händen.
Gott entwischte.
Laut lacht er mich aus.
Allein ich beobachtete.
Der Junge plötzlich neben mir, strahlt mich an, die Augen wasserblau, unendlich tief.
Ich höre mich schreien: »GOTT IST TOT!«
Da lacht er nur, rennt weiter;
hinter ihm her, packe ich ihn, reiße ihn in Stücke.
Doch er entkam, ich halte nur die leere Hülle in den Händen.
Gott entwischte.
Laut lacht er mich aus.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Traum
Der Bus fährt durch den Pool, in welchem einige ältere Damen mit bunten Hauben ihre Bahnen ziehen.
Viel zu schnell fährt er übers Wasser, einer Frau über die Schulter, ihr Arm obskur verdreht, die Hand ab. Wir halten an.
Viel zu schnell fährt er übers Wasser, einer Frau über die Schulter, ihr Arm obskur verdreht, die Hand ab. Wir halten an.
Donnerstag, 29. September 2011
Traum
Während sie lachend hinaussteigt, saugt sich das hautenge, bodenlange Kleid poolwassergetränkt an ihre nackte Haut.
Es war weiß.
Es war weiß.
Dienstag, 27. September 2011
Traum
In einem Reisebus.
Der Gurt ein Knoten, der Versuch ihn zu lösen,
hebe den Kopf, sehe wie wir die Straße gen Abgrund verlassen –
schwereloses Erwachen
Der Gurt ein Knoten, der Versuch ihn zu lösen,
hebe den Kopf, sehe wie wir die Straße gen Abgrund verlassen –
schwereloses Erwachen
Samstag, 17. September 2011
Traum
Der Pool ist ganz neu,
tauche flach am Grund entlang;
dort, innerhalb eines Tages, bildete sich ein schleimiger, dünner Teppich aus Haaren.
Sie entsetzt,
doch der Staubsaugerschlauch zu kurz.
Endlich sehen wir uns wieder,
können nicht voneinander lassen.
Sonnig, der Park grün.
Das Paar hat ein Kind. Doch sind sie nie zu Dritt.
Die Frau ist entweder das Baby oder sie selbst.
Er verschwindet mit dem Kind auf dem Arm ins Schlafzimmer.
tauche flach am Grund entlang;
dort, innerhalb eines Tages, bildete sich ein schleimiger, dünner Teppich aus Haaren.
Sie entsetzt,
doch der Staubsaugerschlauch zu kurz.
Endlich sehen wir uns wieder,
können nicht voneinander lassen.
Sonnig, der Park grün.
Das Paar hat ein Kind. Doch sind sie nie zu Dritt.
Die Frau ist entweder das Baby oder sie selbst.
Er verschwindet mit dem Kind auf dem Arm ins Schlafzimmer.
Montag, 22. August 2011
Traum
Die dunklen Gassen hinauf,
prallen wir gegen eine Wand aus Wut, bewaffnet mit Baseballschlägern.
Kehrt,
wieder hinunter;
verstecken uns in Krankenhausbetten.
Bald sind sie da.
Du hast drei Wohnungen.
Ich wußte nur von einer.
Warum wird es niemals ganz hell,
weder innen, noch außen.
prallen wir gegen eine Wand aus Wut, bewaffnet mit Baseballschlägern.
Kehrt,
wieder hinunter;
verstecken uns in Krankenhausbetten.
Bald sind sie da.
Du hast drei Wohnungen.
Ich wußte nur von einer.
Warum wird es niemals ganz hell,
weder innen, noch außen.
Dienstag, 16. August 2011
Traum
Zurück im Raum.
Die zweite Katze durchtrennte ihre Kehle.
Ihr Verhalten – als habe sie nichts getan.
Blut läuft aus ihrem Kopf.
Die Augen starren aufgerissen aus dem Spülwasser;
berühre ungläubig das nasse Fell.
Der Bauch des nackten, schwarzen Mannes – unnatürlich fett.
Wie eine riesige, angenähte Kugel steht er vor ihm.
Davor knie ich.
Es ist mein Geburtstag.
Die zweite Katze durchtrennte ihre Kehle.
Ihr Verhalten – als habe sie nichts getan.
Blut läuft aus ihrem Kopf.
Die Augen starren aufgerissen aus dem Spülwasser;
berühre ungläubig das nasse Fell.
Der Bauch des nackten, schwarzen Mannes – unnatürlich fett.
Wie eine riesige, angenähte Kugel steht er vor ihm.
Davor knie ich.
Es ist mein Geburtstag.
Freitag, 15. Juli 2011
Zustand
Eine pferdartige, ungewaschene Frau neben mir im Telekomshop (sie kratzte sich des öfteren ausgiebig im Schritt) zum Magentamann: »Wozu brauch' ich denn 'ne Nummer?«
Er: »Damit man sie anrufen kann.«
Sie: »Achso.«
Er: »Damit man sie anrufen kann.«
Sie: »Achso.«
Mittwoch, 13. Juli 2011
Traum
Das Mädchen zieht sich geschickt mit den Händen vorwärts.
Ihr Körper – nur noch Kopf, Schultern und Arme.
Blutspuren wie Schneckenschleim.
Die Kinder lachen.
Sie ruft nach ihrer Mutter.
Im Krankenhausbett.
Das Mädchen erleichtert, zieht das weiße Laken herunter.
Der Körper der Mutter leer, ausgehöhlt.
Die Kinder lachen.
Ihr Körper – nur noch Kopf, Schultern und Arme.
Blutspuren wie Schneckenschleim.
Die Kinder lachen.
Sie ruft nach ihrer Mutter.
Im Krankenhausbett.
Das Mädchen erleichtert, zieht das weiße Laken herunter.
Der Körper der Mutter leer, ausgehöhlt.
Die Kinder lachen.
Dienstag, 12. Juli 2011
Traum
Erdbeeren im hohen Gras;
das Trennen von Spinnweben.
Sie laufen mir entgegen,
alle – Sie gehen.
Allein bin ich. Das Haus groß.
Ruben schreibt mir, lässt die Tür offen,
kommt zurück und schließt mich ein.
Draußen ist Sommer, drinnen tiefste Nacht.
Das Telefon vibriert, die Stimme spricht, als stehe sie auf einem hohen Berg, rauschend, es sei die Nacht der Däumlinge. Sie sind da, ich solle rausgehen und sie sehen. Sie warten auf mich. Meine Angst schnürt, das Fenster offen, sehe den Sommer, doch mein Schrei stumpf.
Gegenstände bewegen sich, rote Kissen vor meinen Füßen,
ich singe laut.
Rufe meine Freundin an, langes Klingeln – nichts.
Ich bin allein.
Und doch nicht.
das Trennen von Spinnweben.
Sie laufen mir entgegen,
alle – Sie gehen.
Allein bin ich. Das Haus groß.
Ruben schreibt mir, lässt die Tür offen,
kommt zurück und schließt mich ein.
Draußen ist Sommer, drinnen tiefste Nacht.
Das Telefon vibriert, die Stimme spricht, als stehe sie auf einem hohen Berg, rauschend, es sei die Nacht der Däumlinge. Sie sind da, ich solle rausgehen und sie sehen. Sie warten auf mich. Meine Angst schnürt, das Fenster offen, sehe den Sommer, doch mein Schrei stumpf.
Gegenstände bewegen sich, rote Kissen vor meinen Füßen,
ich singe laut.
Rufe meine Freundin an, langes Klingeln – nichts.
Ich bin allein.
Und doch nicht.
Mittwoch, 6. Juli 2011
Traum
Dunkel; Licht an.
Überall Insekten.
Maden, Motten, unendlich lange Raupen.
Sie bewegen sich zu schnell, es sind zu viele.
Der Versuch sie alle zu töten.
Überall Insekten.
Maden, Motten, unendlich lange Raupen.
Sie bewegen sich zu schnell, es sind zu viele.
Der Versuch sie alle zu töten.
Sonntag, 26. Juni 2011
Zustand
p
e
n
i
s
I
like
ur
penis
I
want
to
eat
it
with
some
sauce
vaginasauce
I
want
to
see
it
I
want
it
very
urgently
!
u know
with
potato
mash
and
some
sauce
penissauce
e
n
i
s
I
like
ur
penis
I
want
to
eat
it
with
some
sauce
vaginasauce
I
want
to
see
it
I
want
it
very
urgently
!
u know
with
potato
mash
and
some
sauce
penissauce
Dienstag, 21. Juni 2011
Montag, 13. Juni 2011
Traum
Aus Langeweile ignoriert er seine Heterophobie und schläft mit mir.
Doch es wird uns nicht weniger langweilig.
Das Kondom hängt er an die Decke, es platzt, Saft läuft auf unsere Körper.
Doch es wird uns nicht weniger langweilig.
Das Kondom hängt er an die Decke, es platzt, Saft läuft auf unsere Körper.
Traum
Wir rennen um mein Leben; das Gebäude wird innerhalb von Sekunden von den Maden zerfressen sein. Ich klettere in einen Hasenstall, das Brautkleid wird dreckig, doch es ist mir egal. Nachdem du mich küsstest, rennst du weg, um die Welt zu retten. Mein Freund ist ein Superheld, ich schaue ihm nach. Der Feuermann will uns alle töten.
Aus dem engen Stall klettere ich über eine lange Leiter, oben ein Dachfenster. Ein Mann öffnet, erstaunt mich zu sehen. Nach einer kurzen Unterhaltung, ich weiß nicht, ob mit mir oder seinem Gemüse, renne ich weiter. Ich weiß, dass ich versteckt bleiben sollte, doch ich kann nicht.
Aus dem engen Stall klettere ich über eine lange Leiter, oben ein Dachfenster. Ein Mann öffnet, erstaunt mich zu sehen. Nach einer kurzen Unterhaltung, ich weiß nicht, ob mit mir oder seinem Gemüse, renne ich weiter. Ich weiß, dass ich versteckt bleiben sollte, doch ich kann nicht.
Samstag, 4. Juni 2011
Zustand
»Ich arbeite! Ich studiere nicht.«
»Du Wichser, du lügst! Du fickst deine Mutter.«
»Ich ficke meine Mutter nicht, denn meine Mutter ist tot!«
»Du lügst du Wichser, wenn nicht, tut es mir Leid, aber du lügst!«
»Du Wichser, du lügst! Du fickst deine Mutter.«
»Ich ficke meine Mutter nicht, denn meine Mutter ist tot!«
»Du lügst du Wichser, wenn nicht, tut es mir Leid, aber du lügst!«
Mittwoch, 25. Mai 2011
Montag, 2. Mai 2011
Menschen
Seine Arme pressen die feuchten Höhlen eng an den hemdartigen Rumpf, um den unangenehmen Duft in sie zu sperren; doch vergeblich. So wie ihre Konversation hat diese Art der Geruchsminderung ihre Lücken. Das Wetter soll ganz ok sein. Ja, glaube schon.
Duschgel habe er dabei; der Grund der Rucksackaufgabe. Warum benutzt du es nicht, denke ich reduziert atmend. Seine Freundin wohne nicht mehr in Deutschland, früher mal. Mit einer Sonde suchten sie nach diversen Dingen, während er dreist mit Frittiertem und Cola durch die Schleuse schlich. Doch es war nur ein Koffer voller Objektive, lacht er arroganter als geplant.
Duschgel habe er dabei; der Grund der Rucksackaufgabe. Warum benutzt du es nicht, denke ich reduziert atmend. Seine Freundin wohne nicht mehr in Deutschland, früher mal. Mit einer Sonde suchten sie nach diversen Dingen, während er dreist mit Frittiertem und Cola durch die Schleuse schlich. Doch es war nur ein Koffer voller Objektive, lacht er arroganter als geplant.
Montag, 11. April 2011
Sonntag, 27. März 2011
Dienstag, 22. März 2011
Traum
Es knirscht;
lose liegt der Zahn in seiner Nische.
Nehme ihn heraus.
Hinterlasse ein sich stetig anfüllendes, tiefes Becken;
dessen Dunkelrot über die Ufer tritt, entlang rinnt ins Freie.
Trotz meiner Schreie, es hört nicht auf.
Die Finger ertasten Intaktes, auch sind sie nicht rot.
Die Erinnerung frisch.
lose liegt der Zahn in seiner Nische.
Nehme ihn heraus.
Hinterlasse ein sich stetig anfüllendes, tiefes Becken;
dessen Dunkelrot über die Ufer tritt, entlang rinnt ins Freie.
Trotz meiner Schreie, es hört nicht auf.
Die Finger ertasten Intaktes, auch sind sie nicht rot.
Die Erinnerung frisch.
Samstag, 12. März 2011
Traum
Finde das richtige Gleis nicht. In zwei Minuten fährt der Zug. Panisch renne ich von einem zum anderen Gleis, sie sind nicht sortiert. Endlich atemlos im Zug, er rollt los, du bist nicht drin. Du wolltest da sein.
Meine Eltern fahren mit mir auf einem breiten Highway nach New York. Plötzlich fällt mir ein, dass ich fast alles vergaß einzupacken. Rumschreiend flehe ich sie an umzukehren. Doch sie ignorieren mich und unterhalten sich übers Wetter.
Wir kommen an eine Waldlichtung, meine Mutter joggt los. Mein Vater zieht sich aus und läuft nackt hinterher.
Meine Eltern fahren mit mir auf einem breiten Highway nach New York. Plötzlich fällt mir ein, dass ich fast alles vergaß einzupacken. Rumschreiend flehe ich sie an umzukehren. Doch sie ignorieren mich und unterhalten sich übers Wetter.
Wir kommen an eine Waldlichtung, meine Mutter joggt los. Mein Vater zieht sich aus und läuft nackt hinterher.
Freitag, 11. März 2011
Traum
Er schlief auf einer viel zu kurzen Matratze, die er auf den Boden legte. Lachend steht er auf, besprüht sein grünes Laken mit Desinfektion und zieht es ab.
Die Hose, die er trägt ist aus hellbrauner Wolle, fein gestrickt, sehr eng anliegend, sie endet kurz vor den Knien. Darunter trägt er nichts, alles scheint durch. Ich gucke mir alles an.
Die Straßen sind nass, er fährt viel zu schnell. Wir überschlagen uns in Zeitlupe und fahren weiter.
Die beiden Lesben lassen mich rein, und verlassen das Haus. Sie sind beide sehr ordentlich und sauber. Ich brauche dringend eine Toilette und suche. Zwei Hunde sitzen übereinander in einer hohen Glasvase; daneben das Klo.
Die Hose, die er trägt ist aus hellbrauner Wolle, fein gestrickt, sehr eng anliegend, sie endet kurz vor den Knien. Darunter trägt er nichts, alles scheint durch. Ich gucke mir alles an.
Die Straßen sind nass, er fährt viel zu schnell. Wir überschlagen uns in Zeitlupe und fahren weiter.
Die beiden Lesben lassen mich rein, und verlassen das Haus. Sie sind beide sehr ordentlich und sauber. Ich brauche dringend eine Toilette und suche. Zwei Hunde sitzen übereinander in einer hohen Glasvase; daneben das Klo.
Donnerstag, 10. März 2011
Traum
Sie ist so dünn und groß, trägt ein enges blaues, sehr kurzes, stark blaues Stretchkleid. Man kann ihre Unterwäsche sehen, läuft man hinter ihr. Ich laufe hinter ihr. Monoton redet sie. Wir sind in einem Zimmer. Es ist dunkel. Eine Art Schaufensterpuppe liegt in meinem Bett. Sie sieht mich an. Ein Junge kommt vorbei, er trägt ein Karohemd und ist genauso langweilig wie in meiner Erinnerung. Die Puppe fängt an zu sprechen. Sie will mich töten. Das Mädchen im blauen Kleid sitzt abwesend in einer Ecke. Sie tut mir weh, ich schreie und reiße ihr den Kiefer auseinander; es knackt laut. Der Mund steht absurd weit offen. Doch sie würgt mich weiter, ihre harten Glieder zerquetschen mein weiches Fleisch. Ich reiße ihr den Kopf ab. Es gibt kein Blut. Leblos liegen die Puppenteile; ich lege mich erschöpft. Wache auf; das Mädchen liegt auf dem Boden wird von der Kopflosen gewürgt. Dann bin ich die Puppe, das Mädchen unter mir. Meine Hände um ihren schmalen Hals, fühlen kein Leben, sie guckt mich an.
Freitag, 4. März 2011
Mittwoch, 23. Februar 2011
Traum
Er steckt seinen schwulen Penis in ein Loch in meinem Bein.
Ich versuche hier raus zu kommen ohne erschossen zu werden.
Ein Paket für ihn. Es sind Chips und ein Entsafter.
Ich versuche hier raus zu kommen ohne erschossen zu werden.
Ein Paket für ihn. Es sind Chips und ein Entsafter.
Montag, 14. Februar 2011
Freitag, 11. Februar 2011
Donnerstag, 10. Februar 2011
Traum
Meine Katze hat einen Freund. Ich sehe sie zusammen in der Küche. Ich schreie. Er ist eine Eidechse; verkleidete sich als großer, roter Kater; nur den Schwanz vergaß er. Der Schwanz einer Eidechse wächst lang, dünn und grau aus dem hinteren Katzenkostüm heraus. Die Katze scheint verliebt. Er sagt, dass alles ok sei. Die Katze kann natürlich nicht reden. Vielleicht schweigt sie nur. Aber wahrscheinlich, weil sie nicht sprechen kann.
Ein 14-jähriger schöner Junge mit hellblondem Haar und nackten, glatten Oberkörper verlässt das Zimmer meines Mitbewohners, offen. Ich bitte ihn panisch die Eidechse rauszuschmeißen. Mein Mitbewohner erklärt rufend, er habe einen Vater mit seinem Sohn kennengelernt, wie schön das doch sei. Ich sehe den Vater nicht, denke aber, dass er auch schön sein muss.
Die blauen Augen des Jungen fangen die falsche Katze ein und stecken sie in eine dünne, gelbe Plastiktüte. Sofort weiß ich, dass es nicht lange dauert und die Eidechse sich an mir rächen wird. Er weiß alles. Er kann ein Stockwerk hoch springen.
Meine Eltern essen den rohen Schokoladenkuchenteig. Ihre Finger sind braun. Der Teig stand schon ein paar Tage in der Sonne.
Ein 14-jähriger schöner Junge mit hellblondem Haar und nackten, glatten Oberkörper verlässt das Zimmer meines Mitbewohners, offen. Ich bitte ihn panisch die Eidechse rauszuschmeißen. Mein Mitbewohner erklärt rufend, er habe einen Vater mit seinem Sohn kennengelernt, wie schön das doch sei. Ich sehe den Vater nicht, denke aber, dass er auch schön sein muss.
Die blauen Augen des Jungen fangen die falsche Katze ein und stecken sie in eine dünne, gelbe Plastiktüte. Sofort weiß ich, dass es nicht lange dauert und die Eidechse sich an mir rächen wird. Er weiß alles. Er kann ein Stockwerk hoch springen.
Meine Eltern essen den rohen Schokoladenkuchenteig. Ihre Finger sind braun. Der Teig stand schon ein paar Tage in der Sonne.
Dienstag, 8. Februar 2011
Donnerstag, 3. Februar 2011
Sonntag, 30. Januar 2011
Traum
Sie liegt auf Beton und träumt; ihre Glieder bewegen sich, auch ihre Lippen, als ob sie spräche, vortrage. Ohne für mich sichtbares Publikum. Man sieht es nur mit geschlossenen Augen.
Es ist dunkel; meine Mutter am Telefon. Weit hinten sehe ich das lebendige Lichtermeer Londons.
Nach und nach verlöscht das Licht. Das Riesenrad, gerade noch erhellt, nun dunkel.
Werden sie auch hier ihre Bomben niederwerfen – über meinem Körper?
Ich sage meiner Mutter, dass ich sie liebe. Auch die anderen.
Und lege auf.
Das Haus im Wald riecht stark nach Urin. Ich kann ihm nicht die Hand geben. Beide sind voll mit schwarzem Schlamm. Alle Bemühungen scheitern, er bleibt an mir kleben.
Meine Mäuse sind beim Arzt.
Es ist dunkel; meine Mutter am Telefon. Weit hinten sehe ich das lebendige Lichtermeer Londons.
Nach und nach verlöscht das Licht. Das Riesenrad, gerade noch erhellt, nun dunkel.
Werden sie auch hier ihre Bomben niederwerfen – über meinem Körper?
Ich sage meiner Mutter, dass ich sie liebe. Auch die anderen.
Und lege auf.
Das Haus im Wald riecht stark nach Urin. Ich kann ihm nicht die Hand geben. Beide sind voll mit schwarzem Schlamm. Alle Bemühungen scheitern, er bleibt an mir kleben.
Meine Mäuse sind beim Arzt.
Samstag, 29. Januar 2011
Traum
Es wird einen starken Sturm geben.
Wir gehen alle ins Dachgeschoss.
Ich mag sie nicht;
ich esse ihren Kuchen.
Vielleicht wird sie es nicht überleben,
da sie einfach wegging, so wie immer.
Vielleicht gönne ich ihr den Tod.
Wir können unser Gate nicht finden.
Wir finden Boris Becker. Seine Bälle sind alt.
Wir gehen alle ins Dachgeschoss.
Ich mag sie nicht;
ich esse ihren Kuchen.
Vielleicht wird sie es nicht überleben,
da sie einfach wegging, so wie immer.
Vielleicht gönne ich ihr den Tod.
Wir können unser Gate nicht finden.
Wir finden Boris Becker. Seine Bälle sind alt.
Samstag, 22. Januar 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Freitag, 14. Januar 2011
Traum
Wir fahren nach Frankreich. Die Landschaft zieht vorbei, schneebedeckt. »Frankreich ist schön«, formen deine Lippen. Wir küssen uns. Die Frau im Abteil gegenüber ist nackt, legt sich auf mich, ihre Brüste sind sehr weich; sie haben keinen Inhalt.
Wir sind da. Im Supermarkt lade ich den Einkaufswagen bis oben voll. Meine Hände greifen nach allem, ich kann mich nicht entscheiden.
Suche dich; finde dich auf dem Boden liegend. Du atmest nicht. Ich stoße dir Luft in den Hals, versuche dich wiederzubeleben. Ich weiß nicht mehr genau wie es ging. Tränen platzen aus meinen Augen, ohne dich geht es nicht. Ich muss es richtig machen. Die Menschen stehen gelähmt um uns herum. Ich drücke auf dein Herz, reiße deinen Kopf zurück. Immer wieder das Gleiche. Immer wieder. Ich gebe dich nicht auf. Nein.
Du atmest leise.
Wir sind da. Im Supermarkt lade ich den Einkaufswagen bis oben voll. Meine Hände greifen nach allem, ich kann mich nicht entscheiden.
Suche dich; finde dich auf dem Boden liegend. Du atmest nicht. Ich stoße dir Luft in den Hals, versuche dich wiederzubeleben. Ich weiß nicht mehr genau wie es ging. Tränen platzen aus meinen Augen, ohne dich geht es nicht. Ich muss es richtig machen. Die Menschen stehen gelähmt um uns herum. Ich drücke auf dein Herz, reiße deinen Kopf zurück. Immer wieder das Gleiche. Immer wieder. Ich gebe dich nicht auf. Nein.
Du atmest leise.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Traum
Wir bauen lange Würmer aus Stockbrotteig. Legen sie auf den Sand. Sie werden hart; zu Sprossen einer sehr langen Leiter. Die Leiter des Islam. Wir sind im Jemen. Hoch oben auf der Leiter sitzen wir und gucken hinunter auf den Sand. Alle bis auf vier Sprossen brechen ab. Die Leiter steht senkrecht, immer wieder schwankt sie und wir schreien. Immer wieder kippt sie, doch ich lande mit geschlossenen Augen und dem Schmerz des Abschieds begrüßend unbeschadet. Manche fallen tief; dann begraben im Sand.
Ich rufe nach ihr, schreie; grabe nach ihrem, und sehe ihren Körper. Sie ist tot. Doch immer noch wunderschön. Die Lippen rot und leicht geöffnet, das schwarze, glänzende Haar. Der Himmel lässt kleine Wolken in ihren feuchten, blauen Augen schwimmen.
Ich rufe nach ihr, schreie; grabe nach ihrem, und sehe ihren Körper. Sie ist tot. Doch immer noch wunderschön. Die Lippen rot und leicht geöffnet, das schwarze, glänzende Haar. Der Himmel lässt kleine Wolken in ihren feuchten, blauen Augen schwimmen.
Dienstag, 11. Januar 2011
Montag, 10. Januar 2011
Traum
Isst man Kürbissuppe, kann man durch eine Wand in einem Chinarestaurant, in die Magnetwelt gelangen.
Ich bestelle also eine Schüssel, esse, stelle mich vor die Wand und springe hinein. Mein Körper scheint zerbersten zu wollen, als ob ein Vakuum herrscht zerreißt mich schier der Druck. Die Ohnmacht will, doch ich bin stärker. Ich schwebe. Und ich bin nicht allein. Blitze zucken. Verschwommen sehe ich das Restaurant; ich drehe mich um.
Ich bestelle also eine Schüssel, esse, stelle mich vor die Wand und springe hinein. Mein Körper scheint zerbersten zu wollen, als ob ein Vakuum herrscht zerreißt mich schier der Druck. Die Ohnmacht will, doch ich bin stärker. Ich schwebe. Und ich bin nicht allein. Blitze zucken. Verschwommen sehe ich das Restaurant; ich drehe mich um.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Traum
Ich bin ein kleiner Junge, der schon erwachsen ist. Mein Vater ist ein ergrauter, hagerer Mann mit Brille. Alles an ihm strahlt Weisheit aus. Seine Augen sind eisblau. Man liebt ihn. Unser Haus ist ganz oben auf einem steilen, schmalen, sehr hohen Berg. Es ist immer dunkel hier. Es regnet, doch es gibt nie Matsch. Wir begrüßen ihn. Er bittet mich in einen anderen Raum, hält die Tür auf.
Ich bin meine Schwester, sie ist jünger und noch sehr jung; sehe wie er meinen Bruder schlägt.
Ich bin wieder der Junge. Die Haut meiner rechten Schulter gehört nicht mehr zu mir, Blut rinnt. Ich sehe Stacheldraht vor mir. Spüre nichts.
Alle anderen sind gekommen. Niemand handelt. Sie sind gekommen um zu gucken, nicht zu sehen.
Ich bin meine Schwester, sie ist jünger und noch sehr jung; sehe wie er meinen Bruder schlägt.
Ich bin wieder der Junge. Die Haut meiner rechten Schulter gehört nicht mehr zu mir, Blut rinnt. Ich sehe Stacheldraht vor mir. Spüre nichts.
Alle anderen sind gekommen. Niemand handelt. Sie sind gekommen um zu gucken, nicht zu sehen.
Mittwoch, 5. Januar 2011
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Sonntag, 19. Dezember 2010
Dienstag, 14. Dezember 2010
Montag, 13. Dezember 2010
Montag, 6. Dezember 2010
Dienstag, 30. November 2010
Sonntag, 21. November 2010
Traum
Mein Gemüsehändler kreuzte Birnen mit Wassermelonen. Mir schmeckt es nicht so gut, aber ich will ihn nicht enttäuschen, auch wenn er versuchte mich zu missbrauchen.
Ich klemme zwei große Herzluftballons unter meine Arme und fliege über ein Feld. Sehr hoch; doch ich freue mich.
Das Haus und der Garten sind komplett mit einem feinmaschigen Netz umgeben.
Sie will mir etwas zeigen; ich sitze in ihrem Zimmer auf der Toilette und das Klopapier fehlt. Sie reicht es mir vom Rechner aus. Doch ich benutze ein Mikrofasertuch. Es war hellblau.
Der Kopf meiner Katze liegt auf dem Küchentisch, sie starrt mich an.
Ich klemme zwei große Herzluftballons unter meine Arme und fliege über ein Feld. Sehr hoch; doch ich freue mich.
Das Haus und der Garten sind komplett mit einem feinmaschigen Netz umgeben.
Sie will mir etwas zeigen; ich sitze in ihrem Zimmer auf der Toilette und das Klopapier fehlt. Sie reicht es mir vom Rechner aus. Doch ich benutze ein Mikrofasertuch. Es war hellblau.
Der Kopf meiner Katze liegt auf dem Küchentisch, sie starrt mich an.
Dienstag, 16. November 2010
Donnerstag, 11. November 2010
Freitag, 5. November 2010
Traum
Ich fahre mit meiner Katze auf dem Arm abgeschaltete Rolltreppen herunter, wir lachen. Ein paar dickere, asiatische Anzugmänner sind bei uns. Ihre Glatzen sind mit grauem Haar umringt und glänzen matt. Wir sind in einem Art Treppenhaus, nur mit Rolltreppen. Es geht immer tiefer; es fühlt sich nach U–Bahn an, nur kommt nie eine Gleise. Es wird dunkler und feuchter. Kalt. Mir wird mulmig zu Mute. Doch die Männer umrunden immer wieder den Schacht, um zur nächsten Rolltreppe zu gelangen. Ich überlege umzukehren. Wir sind nun 12 Etagen unter der Erde. Wieder eine Umrundung sehen wir in ein schwarzes Loch. Die Treppe ist halb weggebrochen, man erkennt ein paar dreckige weiße Kacheln tief unten. Ein Mann wirft etwas hinunter, noch bevor es aufkommt, springt die Katze schon hinterher. Ich fange an zu schreien, rufe sie, doch sie läuft unten weiter. Ich klettere hinunter. Es ist sehr dunkel. Ich laufe aus dem Schacht gegen eine Glasfront die ins Nichts blicken lässt. Autos parken, als ob sie dort vor vielen Jahren zum Sterben hinfuhren. Eine Tür steht offen, Licht. Ein kleines Mädchen steht neben einem glatzköpfigen Mann in einer Großküche, sie kochen. Man riecht nichts. Frage mich, was sie tun, wenn sie mich erblicken. Ich habe kein gutes Gefühl.
Donnerstag, 4. November 2010
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Sonntag, 24. Oktober 2010
Samstag, 23. Oktober 2010
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Sonntag, 17. Oktober 2010
Traum
Sie will runter, doch ich halte sie fest. Ihre Krallen verhaken sich im Stoff und meiner darunterliegenden Haut. Es kümmert mich nicht; auch dass die Menschen gucken.
Kalt begrüßt mich ein Freund aus einem anderen Leben, die Katze beachtet er nicht.
Das Klassenzimmer liegt im Keller, das blaues Licht der Industrielampen spiegelt sich in den fahlen Gesichtern. Maskierte Uniformierte betreten den Raum, öffnen eine Luke im Boden und schreien, wir sollen sofort das Gebäude verlassen.
Wir rennen raus. Es ist Herbst. Blätter liegen wie hingeworfen, ich springe, die Katze versteht, wir könnten sterben, doch ich freue mich und laufe schneller, an spielenden Kindern vorbei. Wohin wissen wir nicht.
Samstag, 16. Oktober 2010
Freitag, 15. Oktober 2010
Montag, 4. Oktober 2010
Traum
An den Wänden kleben große, gelbe Fliegen. Seit einiger Zeit versuche ich sie aufzusaugen, doch es werden nicht weniger.
Der Tisch ist gedeckt; ich geben ihnen Hundefleisch. Sie wissen es nicht.
Ich verlor sie. Laufe suchend und rufend durch die Stadt. Als ich sie finde, angeleint an der Hand eines Mädchens, liebe ich sie noch mehr.
Mittwoch, 22. September 2010
Mittwoch, 15. September 2010
Traum
Ich bin in deiner Wohnung; du bist nicht da.
Eine Freundin kam mit, wir wollen bei dir übernachten.
Das Badezimmer ist unsauber, nur zwei Zahnbürsten verraten Existenz.
Sie sind türkis, das Waschbecken kalkig.
Wir schlafen; du kommst nicht nach hause.
Wir wachen auf und machen Musik. Ich denke jede Sekunde dreht sich dein Schlüssel im Schloss; doch nichts.
Wir legen alles zurück wie es war, tun so als seien wir nie da gewesen.
Auch jetzt kommst du nicht.
Du bist nicht mehr da.
Montag, 13. September 2010
Traum
Er ist klein und dick; sein Kopf kahl, glänzend. Er behandelt Frauen wie Dreck. Als ich ihm sage, dass das so nicht weitergehe, lacht er. Ich sehe Gelbes mit Silberhauben in seiner fauligen Höhle müde hervorblitzen. »Was willst DU denn? Willst du mich etwa schlagen? Dann tu es doch …« Wieder lacht er sein Lachen. Ich hasse es. Ich hasse ihn; schlage zu. Es klatscht auf der fettigen Backenhaut; Schmerz durchzuckt meine Hand. Er lacht. Ich stecke meine Finger tief in seine Augenhöhlen, halte mich an den Augenknochen fest und schreie; trete ihm überall hin, schlage ihn unaufhörlich wie ein Tier. Er lacht. Ich bin ein Tier; beiße, reiße, töte.
Er liegt da. Ich nehme ihn an den Füßen hoch, er ist leicht wie ein Kind, trage ihn vor die Tür. Das alles geht sehr schnell, schon stehe ich hinter ihr und gucke durch den Spion. Lange. Da liegt er, verkrümmt, bewegt sich nicht. Er lacht nicht mehr.
Mit dem Fahrrad durch die Stadt, kopflos, Glück, dass nichts passiert, immer scheint eine Lücke zwischen den Autos für mich reserviert. Die Kripo sagt er lebt. Ich muss mich erklären. Ein alter Mann begrabscht mich, ich schreie und stoße ihn weg.
Ich bin ein Tier. Er lacht.
Dienstag, 7. September 2010
Traum
Die Katze trinkt aus einer Pfütze, ich schreie sie an sie soll es lassen, renne los, um sie wegzureißen, doch es ist zu spät; ihr kleiner Körper versteift sich, das Gift reißt ihr die Augen auf, sie atmet nicht. Ich schreie, umarme den toten Katzenleib; trage sie herum. Sie kann nicht tot sein! Nein! Es muss eine Möglichkeit geben, dass sie wieder lebt!
Ich bin an einem Bahnhof, wegen starken Gewittern fallen die Züge aus. Ich bin auf der falschen Seite, laufe über die dunklen Gleisen. Sand; Dünen; vereinzelte Gräser ragen aus der Dunkelheit und wiegen sich in der Zeit. Ich sehe die Katze. Sie guckt mich, hoch von einer Düne aus, an. Ich laufe ihr entgegen, nehme sie hoch, drücke sie stark an mich; auch sie freut sich sehr. Ich lege ihr ein Halsband um. Eine Schaffnerin nimmt mich in einen sehr kleinen Waggon mit. Wir fahren nach Hause, nur vier Menschen und die Katze. Der Lokführer steckt sie in seine warme Jacke; ihr wird es bald besser gehen. Ich darf sie nicht verlieren.
Montag, 6. September 2010
Samstag, 4. September 2010
Traum
Ich bin in eurer Villa. Zur Besichtung; ich bin nicht alleine. Viele Interessenten; Bäder ohne Waschbecken, und Wände über die man gucken kann. Wir sind im dritten und ich sehe runter bis in den ersten Stock, es ist steil, ich sage, man könne gut jemanden hinunterstoßen oder springen, es sei ein sicherer Tod. Frage nach, was mit den Vorbesitzern sei. Der Mann weicht aus, sagt darüber dürfe er nicht reden. Eindeutig. Ich sehe mir die Aussicht lange an, drehe mich um, alle weg. Panik wallt auf, ich rufe und laufe los. Keiner da. Ich will aus dem Fenster, nicht hier sein. Sehe Gestalten, fühle, ich bin nicht allein, doch bin ich es mehr denn je. Ich schaffe es raus, ich bin draußen. Atme und renne sofort wieder los. Bin auf einem Berg, sehe unten den Zug einfahren, alle sind sie da, steigen ein. Ich laufe bergab, Wolken verlassen hektisch meinen Mund, die Gleisen werden zu einem Fluss. Ich springe hinein, treibe abwärts; bin nackt, sehr hell. Komme zu einem schwimmenden Iglu aus Ästen, klettere hinein und sehe die Nebelschwaden auf dem Wasser treiben und
Montag, 30. August 2010
Zustand
Gerade glitzerte die Sonne auf dem kleinen Fluss unten an meiner Straße. Ich freute mich ein bisschen und schloss die Geblendeten.
Samstag, 28. August 2010
Sonntag, 22. August 2010
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