Finde etwas Organisches in meinem Mund.
Ziehe daran; es sind zwei weiche, fleischige Röhren.
Ziehe sie immer weiter hinaus.
Meine Luft- und Speiseröhre.
Dienstag, 2. Februar 2016
Freitag, 22. November 2013
Montag, 3. Juni 2013
Mittwoch, 17. April 2013
Mittwoch, 27. März 2013
Traum
Fahre auf meinem Schlitten den schwarzen Asphalt hinab, unten angekommen sehe ich im Augenwinkel einen alten, drahtigen Weißhaarigen aufstehen und in meine Richtung gehen. Umso länger ich überlege, desto schneller bewegt er sich auf mich zu. Drehe ich meinen Kopf, sehe ich nur das Innere meiner Kapuze; mit einem halben Auge kann ich die Nähe und Absicht des Mannes erahnen.
Sonntag, 17. März 2013
Zustand
Der Geruch von Instand Noodles (Chicken Flavour) klebt hartnäckig an seinem Äußeren und lässt mich für zwei Stationen zwanzig sein.
Dienstag, 26. Februar 2013
Traum
Ein unerträglich gleißendes Licht bricht durch die Wolkendecke.
Heller als weiß – die Augen schmale Schlitze.
Meine Hände tasten nach verbliebenen Himbeeren am Strauch,
doch nur viel zu dunkle, viel zu reife Beeren blieben zurück.
Die Luft brennt.
Im Haus angekommen verkünde ich den Weltuntergang,
die Sonne sei implodiert.
Keiner nimmt Notiz.
Google sagt, das Sonnen sei gefährlich.
Kein Ton vom Ende.
Ich liege oben in meinem Kinderhochbett, wache auf.
Draußen alles schwarz und voller Nebel. Die Erde bebt.
Oder bin ich es?
Das Herz schlägt betäubend in meinem Kopf.
Ich wanke zum Fenster: es ist die Erde.
Gleich ist es vorbei.
Heller als weiß – die Augen schmale Schlitze.
Meine Hände tasten nach verbliebenen Himbeeren am Strauch,
doch nur viel zu dunkle, viel zu reife Beeren blieben zurück.
Die Luft brennt.
Im Haus angekommen verkünde ich den Weltuntergang,
die Sonne sei implodiert.
Keiner nimmt Notiz.
Google sagt, das Sonnen sei gefährlich.
Kein Ton vom Ende.
Ich liege oben in meinem Kinderhochbett, wache auf.
Draußen alles schwarz und voller Nebel. Die Erde bebt.
Oder bin ich es?
Das Herz schlägt betäubend in meinem Kopf.
Ich wanke zum Fenster: es ist die Erde.
Gleich ist es vorbei.
Donnerstag, 21. Februar 2013
Traum
Der Wald
wimmelt von Schlangen.
Ich schreie,
möchte hinausgezogen werden –
wie eine Marionette aus dem Spiel –
doch bleibe ich mittendrin.
wimmelt von Schlangen.
Ich schreie,
möchte hinausgezogen werden –
wie eine Marionette aus dem Spiel –
doch bleibe ich mittendrin.
Sonntag, 10. Februar 2013
Mittwoch, 6. Februar 2013
Dienstag, 29. Januar 2013
Samstag, 19. Januar 2013
Traum
Weit draußen im Meer, Kristallklares umspült die Knie, stehen wir und sehen auf die weit entfernten grünbedeckten tropischen Berge. Da sagst du, dass du seit einem Jahr schwanger bist und entblößt einen riesigen bleichen Bauch. Das viel zu große Kind streckt seinen Kopf, als ob es plant hinaus zu platzen. Die dünne Haut spannt wie altes, poröses Papier – beginnt aufzureißen – da hebst du das Kind unbeschwert ins Jetzt.
Weiß, sonnenfremd mit gelber Schicht bestrichen liegt es in meinem Arm. Die Schnur nebst uns gespannt.
Weiß, sonnenfremd mit gelber Schicht bestrichen liegt es in meinem Arm. Die Schnur nebst uns gespannt.
Mittwoch, 9. Januar 2013
Montag, 3. Dezember 2012
Zustand
Nüchternes Wanken durch dunkle Räume randvoll Vergangenheit,
kein Platz für Gegenwart, noch Zukunft.
Freitag, 29. Juni 2012
Dienstag, 26. Juni 2012
Montag, 25. Juni 2012
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